
09.06 Abfahrt
Wir holen am Morgen unser Wohnmobil ab, räumen es ein, hoffentlich haben wir nichts vergessen!
Abfahrt von zu Hause um 11.30 Uhr – über Todtnau, Freiburg und Karlsruhe fahren wir bis in die Nähe von Göttingen. Dort machen wir eine kurze Toilettenpause. Dann geht es weiter bis in die Nähe von Hannover – dort müssen wir tanken. Weiter geht es bis auf die Insel Fehmarn, dort machen wir unsere erste Nachtpause. Um 23.30 Uhr erreichen wir Puttgarden.
Unsere erste Tagesetappe waren 1000 km.
10.06
Am Morgen erkunden wir mit dem Rad den Ort Puttgarden, sowie den Strand auf der Insel Fehmarn. Gegen 11.00 Uhr fahren wir dann zur Fähre, wo wir auch recht schnell nach Rodby (Dänemark) übersetzen können.
Weiter geht es zu den Kreidefelsen nach Mont Klient (ein Muss, wo man nicht dran vorbeifahren darf). Dann weiter nach Kopenhagen. Dort werden wir heute unser Nachtquartier auf einem Standplatz im Zentrum haben (was man so als Zentrum bezeichnen kann, sind mit dem Rad bis in die Altstadt immer noch rund 3 km). Von da mit dem Rad zum Abendessen – Empfehlung vom Parkplatzwärter.
Tagesetappe ca. 500km

11.06
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir zur kleinen Meerjungfrau. Dort muss anscheinend jeder Besucher mal hin gehen; also gehen auch wir dort vorbei. Die ganzen Bustouristen sind auch dort. Unser nächster Besichtigungspunkt ist im Zentrum der „Nyhafen“ – das darf man nicht weglassen, eine wunderschöne Häuserzeile am alten Hafen.

Die Innenstadt mit der Fußgängerzone haben wir am Vorabend schon gesehen. Diese ist wie in jeder größere Stadt – müssen wir also nicht noch einmal hin.

Nun verlassen wir Kopenhagen und fahren weiter Richtung Stockholm über die Öresundbrücke – die längste Brücke Europas – „ein gigantisches Teil“. Direkt nach der Brücke ist die Schwedische Grenze.

Weiter Richtung Gränna. Schon gleich merken wir den Unterschied zu Dänemark. Überall sind kleine Seen und einzelne Häuser, meist in Rot gestrichen, so wie man das von Bildern her kennt. Dann kommen wir am Vetternsee an, ein traumhaft schönes Plätzchen. Dort machen wir unsere dritte Nachtpause und lernen auch gleich nette Menschen aus der Oberpfalz kennen, die auch zum Nordkap wollen (es wird noch ein sehr schöner Abend).
Heute hatten wir ca. 400 km

12.06 Abfahrt ca.9.30h
Heute geht’s nach Stockholm. Dort unternehmen wir mit einem Bus eine Stadtrundfahrt, schauen uns dann Nachmittags noch die sehr schöne Altstadt zu Fuß an.
Gegen Abend fahren wir dann weiter.
Stockholm ist eine sehr schöne Stadt. Wenn es die Zeit zulässt, sollte man diese unbedingt auch einmal länger besuchen. Aber wir wollen ja ans Nordkap.
In Uppsala haben wir getankt, sind dann weiter bis Tennebrö. Wir parken an einem Rastplatz direkt an einem See. Nun los den Grill auspacken, heute ist unser erster Grillabend. Wir lassen uns nicht lumpen, heute gibt’s Steaks frisch gegrillt.
Heute ca. 400 km
13.06
7.45 Uhr aufstehen, der erste Blick nach draußen „oh heute keine Sonne“. Es ist bewölkt. Nach dem Frühstück noch tanken, Frischwasser auffüllen und weiter geht es.
Unsere erste Etappe soll heute Jettental-Mellanfjärden sein. An einem ganz kleinen Hafen haben wir in einem Fischgeschäft frisch gefangenen Fisch eingekauft.
Dann weiter bis Sundvall. Jetzt kommt erst einmal ein Supermarkt an die Reihe, wir müssen einkaufen. Weiter bis zur gigantischen Hängebrücke „Höga Küstenbrücke“, dort ein kurzer Fotostop, dann weiter. Um 15.30 Uhr wollen wir eine Kaffeepause machen; meine Frau möchte sich die Traumhochzeit von Carl Philip und Sofia im Fernsehen anschauen. Ich hab es schon gedacht, man kriegt sie fast nicht mehr vom Fernseher weg. Also dauert unsere Pause etwas länger. So nach einer Stunde fahren wir weiter.
Ab Sundvall wird die Strecke am Botnischen Meerbusen entlang immer schöner. Dort sind oft direkt am Wasser – einfach wunderschön – Seen an Seen.
Gegen 19.30 Uhr erreichen wir Lövanger, ein kleiner Ort direkt am Meer. Kein Tourist weit und breit, wir sind ganz alleine, parken am See und laden unseren Grill aus. Heute Morgen haben wir frischen Lachs gekauft, dieser wird jetzt gegrillt, einfach spitze (wie im 5 Sterne Hotel).
Unsere heutige Tagesetappe: ca. 500 km.
14.06
Es ist der Wahnsinn, um 4.15 Uhr war ich auf und habe ein Foto gemacht (Tag hell). Um 7.15 Uhr stehen wir auf und richten das Frühstück. Ich gehe noch kurz ins Wasser – Bottnischer Meerbusen – aber ein sehr kalter Meerbusen. Ich schwimme ein paar Meter, dann schnell wieder raus – es ist sau kalt. Derweil hat meine Frau das Frühstück schon fertig. Wir essen was, dann wollen wir wieder los.

Heute versuchen wir bis an die Finnische Grenze zu kommen!
In Skelleftea halten wir kurz an, unser Camper hat Durst – wir tanken voll.
Weiter geht’s bis Kalliks. An einem Parkplatz machen wir eine Mittagsrast.
Gut ausgeruht fahren wir bis nach Nikkala. Das ist nur zwei Kilometer von Finnland entfernt. Dort hat heute – es ist ja Sonntag – ein Geschäft offen, wo wir die letzten Schwedischen Kronen raushauen. Nachdem wir ein paar Kleinigkeiten eingekauft haben, fahren wir wieder los. Kaum gefahren und schon kommt die Grenze. Wenn man nicht gut aufpasst, merkt man es gar nicht.

Keine Zollstelle, kein Übergang, nichts zu sehen. Um 15.20 Uhr haben wir den Finnischen Boden berührt, dann noch wenige Kilometer bis kurz vor Rovaniemi. Dort haben wir wieder ein ganz tolles Plätzchen direkt am Kemijoki- Fluss, unweit von Rovaniemi, gefunden, direkt am Wasser und ganz alleine, dort werden wir übernachten.
Auch heute hatten wir etwa 400 km.

15.06
Rovaniemi – Karigasniemi
Mal schauen, was uns der heutige Tag so bringt. Als wir am Morgen aufwachen – der erste Schreck, Regen prasselt auf unser Camper-Dach. Das schöne Wetter ist vorerst vorbei. Schade, wir planen für heute nicht so viel im Freien.
In Rovaniemi besuchen wir das Arktikum- Museum. Eintritt mit Audio Guide: 16,00 EUR ( in Finnland zahlt man ja mit dem Euro). Das sollte man gesehen haben. Es wird alles über den Norden, die Samische und Lappische Bevölkerung und das Leben in diesen Regionen gezeigt.
Dann machen wir erst einmal Mittag. Einen Kaffee und etwas zum Essen gibt’s im Camper.
Außerdem wollten wir uns heute noch den Park Santa Claus anschauen. Wir schreiben dort auch eine Postkarte, die wird dann erst zu Weihnachten verschicken. Ansonsten braucht man den Park wirklich nicht besuchen, ist alles nur Kitsch.
Gleich nach Rovaniemi überqueren wir den Polarkreis – „leider bei Regen“, trotzdem, was für ein Augenblick, den Polarkreis zu überqueren. Aber das Schöne daran, man merkt nichts, man sieht nichts, keinerlei Unterschied. Aber wir haben ihn überquert.

In Sodankylä schauen wir uns die älteste Kirche Lapplands an. Alles aus Holz, sehr einfach, aber schön. Weiter Richtung Ivalo. Kurz vor der Stadt ist eine Haskistation. Bis wir hinkommen ist sie leider schon geschlossen, aber dafür sehen wir auf dieser Strecke die ersten frei lebenden Rentiere. Diese grasen Mitten im Wald, direkt an der Straße, und wenige Kilometer danach das gleiche wieder.
Eigentlich wollten wir am Inari See unser Nachtlager aufschlagen, aber wir entscheiden uns doch noch etwas weiter zu fahren. Übrigens: wir sind jetzt gerade noch 46 km von der Russischen Grenze entfernt.
Wir haben dann auf der Passhöhe zwischen Kaamanen und Karigasniemi an einem Rastplatz übernachtet. Schade, dass es immer noch regnet, es ist eine interessante Landschaft.
Auch heute haben wir ca. 420 km zurückgelegt.
16.06
Abfahrt 8.30h: Karigasniemi – Nordkap
Wir haben gefrühstückt und fahren nun weiter. Bis ans Nordkap sind es jetzt nur noch 350 km. Wenn alles gut läuft und wir an der Norwegischen Grenze schnell durchkommen, müssten wir so gegen 14.00 Uhr am Nordkap ankommen.
Die Strecke über diese Passhöhe ist ganz besonderer Art. Eine sehr karge Landschaft, nur üppiger Bewuchs, ein Landstrich wie in der Tundra. Dazwischen wieder sumpfartige Flecken, nur kleine zerzauste Bäume, aber schön.

Wir machen einen Halt in Karasiok, gleich hinter der Norwegischen Grenze, „die wir um 9.30 Uhr ohne jegliche Kontrolle überquert haben“ und besuchen den Sapi Park.
Weiter Richtung Nordkap. Ca. 100 km vor unserem Ziel tanken wir noch einmal voll, wir werden es brauchen. Denn ab dort geht es nur noch rauf und runter. Ein Bild wie in den Alpen – riesige Berge und Überfall kommen wieder Seen zum Vorschein. Wir brauchen für die letzten 50 km noch über 1 Stunde, dann endlich, wir haben unser Ziel erreicht. Es ist 14.20 Uhr, wir sind am Nordkap.

Wir bezahlen unseren Eintritt von 25,00EUR pro Person und dürfen auf den Parkplatz.
Schnell die warmen Sachen anziehen, es hat gerade mal 3°C und überall noch Schnee. Es bläst ein starker Wind, aber wir wollen, solange das Wetter noch mitmacht, bis zur Weltkugel laufen, um einige Bilder zu schießen.


Um 16.30 Uhr gehen wir zu unserem Camper und machen uns einen Kaffee und eine Kleinigkeit zum Essen.
Abendessen gibt es erst später. Um 24.00 Uhr wollen wir noch einmal an die Weltkugel um die Mitternachtssonne zu bestaunen – hoffentlich regnet es nicht und man sieht auch was. Doch leider ist in der Nacht das Wetter schlechter geworden, es bläst ein sehr starker Wind, die Sicht ist gleich bei Null.
So sollte das Wetter sein, doch leider hatten wir nicht das Glück.

Tagesetappe ca. 450 km
17.06 Nordkap – Alfa
In der Nacht kommt ein starker Sturm auf , der Camper wird ordentlich durchgeschüttelt. Wir können nicht mehr schlafen und entschließen uns, um 6.45 Uhr weiter runter zu fahren.
Bei Honningsvag machen wir erstmal eine Frühstückspause.

Weiter geht’s nach Hammerfest. Es ist die nördlichste Stadt der Welt. Diese Stadt ist als erstes mit einer elektrischen Straßenbeleuchtung ausgestattet worden. Wir haben die Kirche besucht, sind dann weiter durch die ganze Stadt – muss man eigentlich nicht besuchen. Weiter geht es Richtung Alfa, dort übernachten wir heute.
Es ist schon eine seltsame Landschaft, die wir Richtung Alfa befahren. Teils wie eine Mondlandschaft, dann überall wieder Seen.

Heute Morgen sehen wir überall Rentiere am Straßenrand grasen, teils einzeln, dann wieder in ganzen Herden. Anfangs waren wir froh, das ein oder andere Tier zu sehen, jetzt sieht man sie in Massen.
Beeindruckend ist auch die Fahrt durch den 6,5 km langen Nordkap- Tunnel, der unter einem Fjord bis zu 212m unter dem Wasser durchführt.
Wir erreichen Alfa um 18.00 Uhr, heute hatten wir 360 km.
18.06 Abfahrt: 9.00 Uhr
Alfa – Gryllefiord
Heute morgen, welch eine Überraschung, es gibt blaue Flecken am Himmel über uns, das Wetter scheint sich doch zu bessern! Ein schon gewohntes Ritual, wie wir das Frühstück in dem doch kleinen Raum richten und gut aneinander vorbei kommen.
Weiter geht’s Richtung Insel Senia. Die Landschaft wird wieder etwas lieblicher, die Vegetation ist auch schon wieder weiter voran geschritten, denn gestern kam auf den höher gelegenen Regionen gerade mal das Laub langsam raus.
Auf dieser kleinen Insel angekommen, fahren wir erst mal zu dem kleinen Fischerdorf Husoy. Das Dorf liegt am nördlichsten Zipfel der Insel. Um zu dieser Insel zu kommen, müssen wir über einen Bergkamm und durch zwei wirklich uralte Tunnel fahren. Man kommt dann aus dem zweiten Tunnel raus und es öffnet sich ein toller Blick auf das Fjord mit einer kleinen Insel. Auf dieser Insel liegt nur dieses kleine Fischerdorf. Leider verschandelt am Anfang des Dorfes eine neue Fischfabrik das Gesamtbild – „zu schade“. Wir machen einen Spaziergang durch dieses schöne kleine Dörflein, aber leider nicht einmal eine Kneipe, wo man was Essen oder Trinken kann. Also fahren wir wieder weiter und wollen auf die westliche Seite der Insel.
Die Straße ist sehr schlecht und wir haben es fast geschafft. Plötzlich ein Sperrschild – ein Tunnel ist von 18.00 – 6.00 Uhr gesperrt.
Also machen wir dort Rast. Wir sind aber nicht die einzigen die es erwischt, zwei weitere Camper legen dann dort auch ihre Nachtruhe ein.
Ankunft 20.30 Uhr, heute hatten wir 530km.
19.06 Abfahrt: 7.05h
Gryllefjord – Andenes – Hanoy
Heute Morgen wollen wir mit der Fähre von der Insel Xenia zu der Vesterälen- Insel übersetzen, da wir sonst auf dem Landweg einen riesigen Umweg machen müssen. Also schauen wir, dass wir rechtzeitig am Hafen in Gryllefjord sind.
Am Hafen frühstücken wir erst mal, dann müssen wir noch fast 2 Stunden warten, bis die Fähre kommt. Der Ort bietet nicht viel, ist ein kleines Dorf mit einer Fähre.
Nach der Überfahrt nach Andernes machen wir einen Stopp am Supermarkt, wir müssen uns mit dem Wichtigsten versorgen.
Weiter auf der 82 Richtung Risoyhamn. Dort überqueren wir eine beeindruckende Brücke, dann haben wir die Lofoten erreicht. Weiter über Strand, Gullesfjordbotn.
Auf dieser Strecke haben wir immer wieder wunderschöne Blicke auf die rechts von uns liegende Insel Langoya.
Wir fahren bis nach Hanoy, dort machen wir an dem kleinen idyllischen See unsere nächste Nachtpause.
Ankunft 17.30 Uhr, heute hatten wir nur etwa 200km.
20.06 Abfahrt: 10.00 Uhr
Hanoy —Moskenes, von dort mit der Fähre bis nach Bodo, Fahrzeit 3,45 Std. Überfahrt 1795,00Kronen, unser Camper ist 7,5m lang, (bei kürzeren ist es wesentlich billiger).
In Svolvaer besichtigen wir die Lofotenkirche, danach weiter nach Henningsvaer. Es ist ein wunderschöner Ort, dort erst einmal eine Kaffeepause.
Weiter auf der E 6 nach Nusfiord, ebenfalls ein sehenswertes Lofotendorf, wie aus einem Postkartenmotiv.
Wenn wir schon mal hier sind, fahren wir auch ganz bis an die Spitze der Lofoten, kommen doch so schnell nicht mehr hier her.
Gegen 19.00 Uhr kommen wir in Moskenes an, entscheiden ganz spontan, dass wir mit der Fähre nach Bodo übersetzen. Dadurch sparen wir uns gut 500 km und fast 2 Tage; kommen so um 23.30 Uhr in Bodo an und übernachten dann ca. 10 km nach Bodo neben der Straße.
Ankunft 0.45 Uhr, heute waren es 250km.
21.06 Abfahrt: 10.30 Uhr
Bode – Store Svenningsvatnet
Wir sind heute ziemlich spät aufgestanden, fahren bis nach Fauske. Dieser schöne Ort hat eine tolle Hafenpromenade. Dort kann man mit dem Womo auch eine Nacht wunderbar stehen.
Kurzer Abstecher, 2 km nördlich vom Ort ein großer Marmorbruch.
Um 13.30 Uhr erreichen wir den nördlichen Polarkreis und überfahren ihn auf einer Höhe 692m ü M.
Wir fahren weiter auf der E 6 bis nach Mosioen. Dort ist noch ein alter Stadtteil, der einen kurzen Abstechen in die Stadt allemal lohnt.
Am Spätnachmittag noch einen Stop am Wasserfall Lacksfossen, ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Am Store Svenningsvatnet – See werden wir übernachten.
Ankunft 19.15 Uhr, nach einer Tagesetappe von 380km.
22.06 Abfahrt: 10.00 Uhr
Store Svenningsvatnet – Dobas
Unser erster Aufenthalt ist am Fiskumfossen, ein gigantischer Wasserfall. Das Wasser wird dort auch zur Stromerzeugung genutzt. Außerdem gibt es dort ein Lachssarium.
Weiter auf der E 6 bis nach Steinkjer. Dort gibt’s eine Shopping- Pause.
Nun auf der E6 weiter, vorbei an Trondheim Richtung Dombas, wo wir ca. 20 km vorher unser Nachtquartier aufschlagen.
Ankunft 19.45 Uhr, heute hatten wir 500km.
23.06 Abfahrt: 9.15 Uhr
Das Wetter hat sich gestern auf den letzten Kilometer geändert, es wurde neblig und hat auch leicht angefangen zu regnen. Auch heute ging es so weiter. Am Vormittag immer wieder mal etwas Sonne, dann wieder leichter Regen.
So gegen 12.00 Uhr erreichen wir Lillehammer, dort machen wir eine Pause am Olympiacenter, fahren mit der Seilbahn nach oben zur Skisprungschanze, genießen den Ausblick und laufen dann (sportlich wie wir sind) die 1139 Stufen wieder runter.
Wir haben dann in der Nähe von Lillehammer übernachtet.
Ankunft 16.30 Uhr, heute sind es 383km.
24.06 Abfahrt: 11.30h
Heute fahren wir nur bis Göteborg, weil wir dort dann heute Nacht um 4.15 Uhr mit der Fähre nach Frederikshavn übersetzten wollen.
Bis dort parken wir am Hafen und werden heute noch die Stadt anschauen.
Tagesetappe 380km
25.06
Um 2.00 Uhr können wir in den inneren Teil des Fährhafens einfahren und müssen dann dort noch bis 4.30 Uhr warten, bis wir endlich auf die Fähre der Stena Linie auffahren können.
Es ist ein riesiges Teil, 3 Decks nur Fahrzeuge. Wir fahren bis nach Vejle, machen dort einen Bummel durch den Ort, dann weiter. Um 17.10 Uhr haben wir die deutsche Grenze erreicht, sind jetzt in Schleswig Holstein, weiter bis Kappeln, wo wir übernachten. Dort haben wir einen ganz tollen Stellplatz, gleich am Ortsrand am Fluss Schlei.
Ankunft 18.15 Uhr. Heute hatten wir noch mal 200km.
26.06
Heute lassen wir es ruhig angehen. Wir haben heute einen Standtag, fahren mit dem Fahrrad in den Ort, machen ein paar Besorgungen und lassen es uns einfach gut gehen.
27.06
Nach dem Frühstück fahren wir noch zu einer Fischräucherei und kaufen Fische. Danach verabschieden wir uns von dem Dörflein und fahren weiter Richtung Heimat.
Am 28.06 kommen wir wieder zu Hause an.
Ende einer beeindruckenden Rundreise, nach 20 Tagen und 8400 km.
Den Süden Norwegens konnten wir leider nicht mehr anschauen, weil uns dafür einfach die Zeit gefehlt hat.
Aber ich bin mir sicher, es war nicht das letzte mal, dass wir Norwegen besuchen.









































